Mit PuttOut zum perfekten Putt?!

Man kennt es: Zu spät für die Runde auf dem Platz oder zum Besuch des Übungsareals oder das Wetter spielt wirklich nicht mehr mit (gespielt wird am Ende ja doch nur bei fast jedem Wetter, d.h.  wenn der Platz nicht gesperrt ist) aber der Drang doch einen Schläger in die Hand nehmen zu wollen (müssen) und irgendwie einen „Impact“ zu produzieren, bleibt. Zuhause, im Büro oder sonst in geschlossenen Räumen bietet sich hier regelmäßig das Putten an oder vielleicht ein bisschen Chippen (bestenfalls mit Schaumstoffbällen).

Der Teppich wird dann mal schnell zum Übungsgrün oder man nennt eine entsprechende Puttingmatte sein eigen. Gut so. Denn Übung macht den Meister. Das Problem für mich ist dabei aber oftmals: Die Abwechslung. Ich bin nicht gerade der größte Freund von zahlreichen und mitunter abenteuerlich anmutenden Trainingshilfen, aber beim neuerlichen „Golfshopping“ bin ich mal wieder auf das kleine Tool „PuttOut“ aufmerksam geworden. Ich hatte dazu schonmal etwas gelesen. In einem Golfgeschäft irgendwo in NRW habe ich das Gerät einmal kurz angetestet und daraufhin – tatsächlich – gleich mit nach Hause genommen.

Was ist PuttOut?

PuttOut ist eine Trainingshilfe, die laut Hersteller insbesondere für die – mehr oder minder – kurzen Pressure-Putts ausgelegt wurde (1,5m können einem manchmal schon sehr lang vorkommen!). Das durchaus ansprechende Design (in Form einer kleinen „Rampe“) soll dafür sorgen, dass der Ball genauso weit zurückgegeben wird, wie er über das Loch (simuliert durch eine weiße runde Fläche) hinausgerollt wäre. Dabei kommen in der Regel allerdings nur „gelochte“ Putts auf geradem Weg zurück. Das sogenannte Mikro-Target kann als besondere Challenge „dazugeschaltet“ werden. Wird der Ball von diesem festgehalten, soll man ihn dann geschafft haben: den „perfekten Putt“!  Perfekte Geschwindigkeit, perfekte Richtung, perfekter Putt. PuttOut möchte so ein unmittelbares Feedback auf jeden Putt erreichen.

Das Material (Elastomer und Polycarbonat) und die Verarbeitung überzeugen und erscheinen hochwertig. Das Design und die Einfachheit finde ich, was die Gesamtanmutung des Produkts angeht, wirklich gut. PuttOut stört damit auch nicht, wenn es einmal im Wohnzimmer oder Büro herumsteht.

Kurzweil

Design und Funktion von PuttOut sorgen dafür, dass man „dran bleibt“. Einerseits entwickelt sich schnell ein agiler Trainingsrhythmus, bei dem man motiviert wird, zahlreiche Wiederholungen zu machen, immer wieder sein Timing, das Tempi und die Richtung zu überprüfen sowie die Wiederholbarkeit und Konstanz der Puttbewegung zu perfektionieren. Wenn dann noch das Mikro-Target geöffnet wird, kommt auch der mentale Aspekt dazu: Der muss sitzen, den will man schaffen, auch wenn es noch so lange dauert! Ruhig bleiben! Kombiniert mit einem kleinen Zock mit PartnerIn und/oder Freunden eine kurzweilige Geschichte. Wer schafft die meisten Mikro-Target-Treffer aus 10 Putts aus 1,50 m oder 2 m? Der ein oder andere wird ganz schön „angefressen“ sein, weil es oft dauert, bis das einmal klappt! Die Möglichkeiten der Variation sind natürlich zahlreich und der Spaß kommt ebenfalls nicht zu kurz.

Übrigens eignet sich PuttOut auch hervorragend zum Einsatz beim „Outdoor“-Training – kompakt zusammengelegt ist es schnell mitgenommen und man hat die Möglichkeit an jeder beliebigen Stelle auf dem clubeigenen Übungsgrüns ein „Golfloch“ zu installieren, dass auf Wunsch den „perfekten Putt“ abverlangt. Ganz unabhängig von den dort vorgesehenen Loch- bzw. Fahnenpositionen.

Fazit

Ein nettes Design, gute Verarbeitung und die Einfachheit bei maximaler Funktion und Funktionsvielfalt. All das kommt bei PuttOut ganz gut zusammen. So etwas mag ich. Eine wirklich nette Trainingshilfe für den „Heimgebrauch“, aber kompakt im Golfbag verstaut auch zum Mitnehmen auf das Trainingsareal. PuttOut bietet Abwechslung und nicht nur das motiviert zum „dranbleiben“. In diesem Sport ist dies in Sachen Fortkommen ja bekanntlich auch nicht das Schlechteste!

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